Nichts.

11 Feb

Nichts.

Das Nichtige verneinen.
Das Nicht-Vorhandene beschreiben.
Wo nichts ist, ist nichts alles.
Alles ist nichtig, es ist!

Die Leere ist.
Das Undenkbare ist.
Nicht-Handeln ist Handeln.
Nicht-Wandeln ist Wandeln.

Ist nur, was nicht sein muss?
Was ist, ist stets im Fluss!

dmhdf, Lizenziert unter CC BY-NC-SA 3.0 11.02.2017

Der Rede wert?

11 Feb

Hallo alle Miteinander,

der Februar geht in die Mitte und hier ist nichts los. Es gibt einige Dinge, die in meinem Leben gerade passieren. Nur, sind diese der Rede wert? Diese Frage kann man sich sicher allgemein für dieses Blog stellen.

Chaotische Zustände auf der Arbeit, Tratsch der Kollegen, interessante Themen die man beackert. Sind wir nicht alle mit solchen Dingen konfrontiert? Lohnt es sich wirklich darüber zu schreiben? Dazu kommt die wenige Zeit, die ich jetzt habe und die mangelnde Kraft, die von meinem Alltag herrührt. Ich bin froh, wenn ich nichts schreiben, nichts durchdenken muss. So ganz aufgeben will ich hier aber nicht. Vielleicht ist es ja nur eine Phase. Schauen wir mal.

Tweets der KW 39 – 52 (2016)

31 Dez

Hallo alle Miteinander,

hier meine Tweets aus den letzten Wochen @dmhadf:

#Kommunalpolitik: Radfahrer (in #Velten) fühlen sich weiter gefährdet http://www.moz.de/lokalredaktionen/oberhavel/hennigsdorf/hennigsdorf-artikel/dg/0/1/1522337/ War da die Kompetenz-Kompetenz am Werk?

#Medien: Forscher warnen vor „hochgradig spekulativer Technologie“ http://www.deutschlandfunk.de/letzter-ausweg-negative-emissionen-forscher-warnen-vor.676.de.html?dram:article_id=368619 Was tun mit dem #Klimawandel #CCS

#Begriff: Politischer Progressivismus bei WP https://de.wikipedia.org/wiki/Progressivismus#Politischer_Progressivismus politische Ideologie, die auch Bernie Sanders beeinflusst hat

#Organisation: Populist Party bei WP https://de.wikipedia.org/wiki/Populist_Party #Partei, die dem Politischem Progressivismus zuzuordnen ist #USA

#Kommunalpolitik:  Festpreis statt Höchstpreis in #Potsdam http://www.pnn.de/potsdam/1134648/ neue Vergabekriterien für Filetgrundstücke

#Medien: #Lenin –  Drama eines Diktators http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/725948 Unaufgeregtheit & „mal andere“ Erzählweise fehlen bei anderen Dokus

#Begriff: Behörde bei WP https://de.wikipedia.org/wiki/Behörde Organisationsform der #Bürokratie

#Organisation: Das LABO Berlin https://www.berlin.de/labo/ so vielfältig wie #Berlin! #Behörde

Alle Jahre wieder!

31 Dez

Hallo alle Miteinander,

nie hätte ich gedacht,  dass mir 2016 in so guter Erinnerung bleiben wird. Neuer Job, neue Leute, neue Erfahrungen. Ich muss nicht weg aus der Heimat, alles hat sich gefügt. Alle sind munter und gesund! Alles Bestens, kein Grund für schlechte Gedanken!

Ich frage mich gerade: was soll ich vom Leben erwarten?

Jahrelang war es mir nie so wichtig, was aus meinem Leben wird. Die Zukunft schien mir so ungewiss, dass ein Gedanke daran verschwendete Energie wäre. Nun bekomme ich die Lebensentwürfe der gleichaltrigen Kollegen vorgeführt. Vor kurzem wäre es mir wirklich egal gewesen wie Andere leben – leben und leben lassen. Doch nun schenke ich den Anderen Beachtung und frage mich dabei: wo stehe ich?

Ich fange an mich stärker zu hinterfragen. Aber würde ich wirklich Dinge anders machen? Habe ich etwas grundsätzlich an meiner Biografie zu kritisieren? Mit 30 sieht man sein Leben etwas anders als mit 25. Es ist Teil des Menschen Entscheidungen mit (zu) knappen Wissens- und Zeitressourcen  zu treffen. Das heißt doch aber auch das meine Erwartungen an die Zukunft auf jene knappen Wissens- und Zeitressourcen fußen.

Was will ich? Was soll ich wollen?

Es gibt gleichaltrige Kollegen, die dezidierte Vorstellungen haben,  wo sie in zwei Jahren stehen wollen. Sie verfügen über ein klares Rollenverständnis ihrer selbst. Ihre bereits gemachte (Arbeits)erfahrung macht sie zu (selbst)bewussten Menschen.

Mir scheint, mein Bewusstsein muss sich erst noch ausprägen. Erst jetzt drängt sich mir das „Erwachsene“ richtig auf.

Alle Jahre wieder darüber nachzudenken, wie man „ist“ und wo man „ist“ kann dabei helfen dieses Bewusstsein auszuprägen. Dazu gehört aber auch die Erkenntnis, dass ich nie der Typ sein werde, der vor Selbstbewusstsein strotzen wird. Mein Bewusstsein wird immer etwas zerbrechliches haben. Das Wissen um das Sein wird immer etwas vorläufiges haben. Alle Jahre wieder wird das Sein infrage stehen. Ich muss damit umgehen.

Zu einen gelungen Leben gehört das Materielle, das Soziale und das Philosophische. Alles kann infrage stehen, jederzeit. Alle Jahre wieder diese Tatsache anzudenken hilft mir etwas ruhiger zu schlafen. Auch die Selbst-bewusstesten kochen nur mit Wasser! Auch Ihnen passieren unvorhergesehene Dinge!

Einmal tief durchatmen und dann: weitermachen!

Auf ein Neues.

Lenin – Drama eines Diktators

27 Nov

Eben auf Phoenix gesehen:

Lenin – Drama eines Diktators

Wenn man Biografien kennt, kann man einiges besser nachvollziehen. Das gilt auch für die Lenin-Biografie. Dennoch hält die Doku kritisch Abstand, ohne dabei an Ausgewogenheit zu verlieren. Mir gefällt der Essay-Stil der Doku. Man wird hinein geworfen und findet dennoch den roten Faden. Es wird nicht chronologisch erzählt. Trotzdem ergibt sich ein Gesamtwerk, dass immer nachvollziehbar bleibt. Alles weniger aufgeregt als bei anderen Dokus. Genau diese Unaufgeregtheit sowie die „mal andere“ Erzählweise habe ich in letzter Zeit bei Dokus vermisst.

Still und starr ruht der See

27 Nov

Hallo alle Miteinander,

hier ist es sehr ruhig geworden, zu ruhig wie finde. Aber ich muss mich wohl damit abfinden, das mein Berufsalltag mir (vorerst) alle Kräfte abverlangt.

Das ist einerseits schön. Denn ich kann sagen, ich bin (endgültig) angekommen in der Welt der „Erwachsenen“. All die Rechte und Pflichten, den der Alltag des mündigen Menschen für uns bereit hält, nehme auch ich auf mich. Es ist einfach „da“. Es wird weniger hinterfragt. Man ist drin im Trott des Arbeits-, Freundes-, und Privatalltags. Man ist wie Alle Anderen, man lebt wie alle Anderen.

Das ist andererseits schlecht. Wollen wir nicht anders und individuell sein? Wollen wir uns nicht verwirklichen: auf der Arbeit, im Freundeskreis und im Privaten? Wollen wir nicht stets das „Neue“ haben und dabei immer kritisch und neugierig bleiben?

Diese eben beschriebenen Widersprüche werden einfach ausgeblendet. Diejenigen, die schon mehr haben, wollen noch mehr: besserer Job, mehr Geld, mehr Status. Die Frage ob das alles notwendig ist wird beim Bierchen mal angedeutet. Richtig angefasst wird sie nie. Ausgeblendet. Das die empfundene Fortschrittlichkeit auf eine alltäglich gelebte Bewahrungshaltung trifft – ausgeblendet. Das man mit den Freunden und Bekannten in einer Blase lebt und nur einen Teil von „da draußen“ wahrnimmt, wo man doch so offen ist – ausgeblendet.

Ich erlebe gerade eine krasse Veränderung: meine neue Arbeit führt mich in eine Sphäre, eine neue Blase. Man kann diese Veränderung als sozialen Aufstieg bezeichnen. Doch wo bin ich da eigentlich aufgestiegen? Will ich dorthin wirklich aufsteigen? Habe ich eine Wahl, wo sich in dieser Gesellschaft immer mehr ein „oben“ und ein „unten“ abzeichnet?

Ja, still und starr ruht der See. Aber unter der Oberfläche bewegt sich einiges. Wird diese Bewegung noch wahrgenommen. Soll man diese Bewegung werten oder nicht? Soll man dagegen ankämpfen oder nicht?

Mein Leben hat eine glückliche Wendung genommen. Ich bin sehr froh, so wie es ist. Aber mein Leben existiert nicht im Vakuum. Mein Tropfen bildet mit vielen anderen Tropfen den See. Es entstehen Interaktionen: Informationen werden ausgetauscht, Wertungen werden vorgenommen und man bekommt den (Zerr)Spiegel vorgehalten. Was ist nun also mit meinem Leben, mit dem Tropfen im See? Licht bricht sich im See. Auch wenn er still und starr daliegt.

Sozialismus: Eine amerikanische Tradition?

5 Nov

Hallo alle Miteinander,

obiger Titel trägt auch ein Stück des Deutschlandfunks, dass einen interessanten Blick auf die politische Landschaft der USA wirft. Aus der historischen Entwicklung heraus wird erklärt, warum Amerikaner und Europäer verschiedene Begriffe die selbe politische Ideologie verwenden. Es wird auch klar, das Bernie Sanders sich auf eine Tradition beruft.

So wurde mir der Erfolg von Bernie Sanders klarer.

Sozialismus: Eine amerikanische Tradition?