Lenin – Drama eines Diktators

27 Nov

Eben auf Phoenix gesehen:

Lenin – Drama eines Diktators

Wenn man Biografien kennt, kann man einiges besser nachvollziehen. Das gilt auch für die Lenin-Biografie. Dennoch hält die Doku kritisch Abstand, ohne dabei an Ausgewogenheit zu verlieren. Mir gefällt der Essay-Stil der Doku. Man wird hinein geworfen und findet dennoch den roten Faden. Es wird nicht chronologisch erzählt. Trotzdem ergibt sich ein Gesamtwerk, dass immer nachvollziehbar bleibt. Alles weniger aufgeregt als bei anderen Dokus. Genau diese Unaufgeregtheit sowie die „mal andere“ Erzählweise habe ich in letzter Zeit bei Dokus vermisst.

Still und starr ruht der See

27 Nov

Hallo alle Miteinander,

hier ist es sehr ruhig geworden, zu ruhig wie finde. Aber ich muss mich wohl damit abfinden, das mein Berufsalltag mir (vorerst) alle Kräfte abverlangt.

Das ist einerseits schön. Denn ich kann sagen, ich bin (endgültig) angekommen in der Welt der „Erwachsenen“. All die Rechte und Pflichten, den der Alltag des mündigen Menschen für uns bereit hält, nehme auch ich auf mich. Es ist einfach „da“. Es wird weniger hinterfragt. Man ist drin im Trott des Arbeits-, Freundes-, und Privatalltags. Man ist wie Alle Anderen, man lebt wie alle Anderen.

Das ist andererseits schlecht. Wollen wir nicht anders und individuell sein? Wollen wir uns nicht verwirklichen: auf der Arbeit, im Freundeskreis und im Privaten? Wollen wir nicht stets das „Neue“ haben und dabei immer kritisch und neugierig bleiben?

Diese eben beschriebenen Widersprüche werden einfach ausgeblendet. Diejenigen, die schon mehr haben, wollen noch mehr: besserer Job, mehr Geld, mehr Status. Die Frage ob das alles notwendig ist wird beim Bierchen mal angedeutet. Richtig angefasst wird sie nie. Ausgeblendet. Das die empfundene Fortschrittlichkeit auf eine alltäglich gelebte Bewahrungshaltung trifft – ausgeblendet. Das man mit den Freunden und Bekannten in einer Blase lebt und nur einen Teil von „da draußen“ wahrnimmt, wo man doch so offen ist – ausgeblendet.

Ich erlebe gerade eine krasse Veränderung: meine neue Arbeit führt mich in eine Sphäre, eine neue Blase. Man kann diese Veränderung als sozialen Aufstieg bezeichnen. Doch wo bin ich da eigentlich aufgestiegen? Will ich dorthin wirklich aufsteigen? Habe ich eine Wahl, wo sich in dieser Gesellschaft immer mehr ein „oben“ und ein „unten“ abzeichnet?

Ja, still und starr ruht der See. Aber unter der Oberfläche bewegt sich einiges. Wird diese Bewegung noch wahrgenommen. Soll man diese Bewegung werten oder nicht? Soll man dagegen ankämpfen oder nicht?

Mein Leben hat eine glückliche Wendung genommen. Ich bin sehr froh, so wie es ist. Aber mein Leben existiert nicht im Vakuum. Mein Tropfen bildet mit vielen anderen Tropfen den See. Es entstehen Interaktionen: Informationen werden ausgetauscht, Wertungen werden vorgenommen und man bekommt den (Zerr)Spiegel vorgehalten. Was ist nun also mit meinem Leben, mit dem Tropfen im See? Licht bricht sich im See. Auch wenn er still und starr daliegt.

Sozialismus: Eine amerikanische Tradition?

5 Nov

Hallo alle Miteinander,

obiger Titel trägt auch ein Stück des Deutschlandfunks, dass einen interessanten Blick auf die politische Landschaft der USA wirft. Aus der historischen Entwicklung heraus wird erklärt, warum Amerikaner und Europäer verschiedene Begriffe die selbe politische Ideologie verwenden. Es wird auch klar, das Bernie Sanders sich auf eine Tradition beruft.

So wurde mir der Erfolg von Bernie Sanders klarer.

Sozialismus: Eine amerikanische Tradition?

Neue Arbeit – neues Leben?

5 Nov

Hallo alle Miteinander,

am ersten November begann meine neue Tätigkeit. Ich werde in der nächsten Zeit tiefer in die Verwaltung einsteigen. Eine Welt die voll ist Regeln, Gepflogenheiten und Prozessen. Verwaltung ist nötig, damit der Staat und die Gesellschaft funktioniert. Ihre Arbeitsweisen und Prozesse sind abstrakt. So abstrakt, dass der Laie hilflos zurück bleibt. Man muss sich auf diese Welt einlassen. Diese (Arbeits)Welt wird auch mein Leben prägen. Ich werde die Brille der Verwaltung aufsetzen. Insoweit ist ein neues Leben. Denn der Mensch lebt viele Leben, gleichzeitig, getrennt, vielschichtig oder monochrom.

Popkultur zum Wochenende

15 Okt

Hallo alle Miteinander,

Popkultur zu Wochenende:

Das Beste an diesem Lied ist der italienische Text. Zum Glück kann ich kein Italienisch. Dann würde mich mich der Schmalz von Liebe und Sehnsucht in den Wahnsinn trieben. Aber das gilt ja  eigentlich für 90% der Popkultur. – Akademikerproblem🙂

California - Volerei  


 

Tätigkeitsbeginn

15 Okt

Bis zum 1. November ist es nicht mehr weit. Ich muss mich noch einnorden.

Hiermit gebe ich folgende Informationen zum Stand der Vorbereitung für den Tätigkeitsbeginn zur Kenntnis:

1. angemessene Bekleidung für die Tätigkeit wurde angeschafft, erprobt und in die entsprechende Ablage abgelegt. Dabei kamen die Allgemeinen Grundsätze zur ästhetischen Beurteilung von Kleidung, sowie die Allgemeinen Grundsätze zur Lagerung von Kleidung zur Anwendung.

2. Alle Unterlagen für einen reibungslosen Betriebsablauf wurden eingereicht. Dazu gehört unter anderem das Foto für den Personalausweis. Hierbei war die Verordnung für Lichtbildausweise des Landesamtes für Personalausweisangelegenheiten maßgeblich für die Auswahl des Lichtbildes.

3. Erster Kontakt mit Kollegen wurde aufgenommen. Die Leitlinien zur Kommunikation mit Mitarbeitern des Öffentlichen Dienstes sowie die Bestimmungen zur Definition von Höflichkeit und Kollegialität waren hier die Rechtsgrundlage.

gez. Marien

Popkultur zu Wochenende

1 Okt

Hallo alle Miteinander,

Popkultur zu Wochenende:

Die Mensch-Maschine von Kraftwerk.

Fluch oder Segen, dass seit 1978 nicht viel weiter in Sachen „Mensch-Maschine“ gekommen sind? Ein paar Zeilen die zum Philosophieren einladen. (Achtung: der eigentliche Song geht ab 30:46 los)

 

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