Die Arbeit hat sich gelohnt!

5 Aug

Hallo alle Miteinander,

In dem Artikel „Nachhaltigkeit und der ganze Rest.„, den ich vor fast einem dreiviertel Jahr veröffentlicht hatte, ging es um das Projekt: Zukunftsfähigkeit | Zukunftsperspektiven … eine studentische Initiative an der Universität Potsdam. Es ist nun offiziell abgeschlossen, unseren Essayband, der im Projekt erarbeitet wurde, kann man nun auch käuflich erwerben.

Ich denke, unsere Publikation ist eher als eine Art Übung zu verstehen. Wir verfügen als Studenten nicht über genügend Fachwissen, um hier tragfähige eigenständige Lösungsansätze zu bieten. Der Leser bek0mmt sicher ein paar interessante Denkanstöße. Wir sind die größten Profiteure dieser Publikation, weil wir gemerkt haben, wie schwer es ist zu schreiben. Sicher, für den Einen war es etwas leichter, für den Anderen etwas schwieriger seinen Text zu schreiben, ich behaupte aber Routine war es für Niemanden!

Dieser Essayband ist für mich Ausdruck einer (positiven) Mittelmäßigkeit. Er ist weder der große Wurf, noch pure Zeitverschwendung für den interessierten Leser (hoffentlich). Weder fordert er vom Leser detaillierte Fachkenntnisse zu den einzelnen Themen, noch mangelt es an wissenschaftlich fundierten Grundaussagen. Die Beiträge bleiben nicht in der Theorie hängen, sie stellen aber auch keine „DIY – In 90 Tagen eine bessere Welt“ Anleitung dar. Es gibt sicher spannendere aber auch langweiligere Veröffentlichungen zum Thema Nachhaltigkeit. Selbst wenn das Lesen des Bandes nur bisher gewonnenes Wissen bestätigen sollte, das ist schon mal was, viel mehr können wir eigentlich auch gar nicht leisten.

Mein Beitrag trägt den Titel:

Mehr Demokratie wagen! Für mehr Beteiligung der Bürgerschaft.

Es geht darum, dass NGOs, Konzerne und andere nicht-demokratisch legitimierte Akteure einen großen Einfluss auf die politische Gestaltung ausübt. Einflussnahme, an sich, ist nichts schlechtes, nur gehe ich davon aus, dass diese Akteure einen derart großen Einfluss ausüben, dass sie politische Entscheidungen zu ihren Gunsten manipulieren können. Politische Parteien und Parlamentsfraktionen sind bestimmten Zwängen unterworfen, die in der Theorie gar nicht vor gesehen sind.

Ich biete einige Lösungsansätze an um die Bürgerschaft (die Gesamtheit aller Staatsbürger) besser in die Entscheidungsfindung zu integrieren. Ihr höherer Einfluss drängt die nicht-demokratischen Akteure ein Stück weit zurück. Neben einer besseren Informationsvermittlung, Wissen, warum, was passiert, sollen Bürger auch direkt per Befragung oder Entscheid mit-abstimmen können. Welche Sachgebiete prinzipiell für direkte Beteiligung geeignet  sind lasse ich außen vor. Das ist sicher eine Schwäche des Textes, diese Thematik würde sicher für eine Dissertation genügen, mit diesem Makel muss man halt leben. Zu den Lösungsansätzen gehören auch neue Wahlmodi: ein Wegfall starrer Listen. Die Diskussion um ein zeitgemäßes Wahlrecht auf Bundesebene hält uns ja weiterhin in Atem.

Der Text wird mit einer kritischen Betrachtung geschlossen. Die parlamentarische Demokratie soll ergänzt aber nicht abgeschafft werden. Die Überforderung der Bürgerschaft, die bei komplexen Sachverhalten auftreten kann, halte ich für durchaus gegeben. Stärker sehe ich jedoch den mangelnden Beteiligungswillen als große Gefahr. Was nutzen all die potentiell neuen Beteiligungsinstrumente, wenn die bestehenden kaum genutzt werden. Der Wille, Gesellschaft zu gestalten, muss vor konkreten (technischen) Lösungen kommen.

Wer meinen Beitrag gerne lesen möchte, ohne sich den ganzen Band kaufen zu müssen, was ich natürlich empfehle, kann ihn hier herunterladen:

Mehr Demokratie wagen. Für mehr Beteiligung der Bürgerschaft!

Hier geht es zur aktuellen Projektseite, wo man die Publikation auch online lesen  oder als PDF herunterladen kann.

 

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