Kraftlosigkeit.

16 Mrz

Kraftlosigkeit.

Fühle mich erschöpft, meine Lider werden schwer!
Fühle mich geschröpft, ertrage den Druck nicht mehr.
Soll ich neue Treppenstufen suchen?
Soll ich neue Ideen erneut verfluchen?

Neue Ideen prasseln ein, sie schwemmen auf!
Eigene Ideen entfallen, das Hirn staut auf.
Es sollen Gedanken stets kreisen.
Doch die, die reisen, sind leer und nehmen ihren Lauf.

Grübele und Denke.
Muss suchen neue Schränke.
Wo ich reichlich Platz wohl finden kann.
Soll mir erschließen neues Gelände.
Wo ich reichlich Sicht wohl erhaschen kann.

Und entdecke, vor lauter Bäumen, den Wald wohl nicht!
Siehe, allzu versperrt ist die geistige Sicht.
Der Geist erblickt mich nicht.
Es verstummen Stimmen für eine neue Geschicht

Es ist Zeit!
ich sehe mich bereit, zu akzeptieren das Leid.
Vor dem, Niemand ist gefeit.
Das ich ergriffen bin von Kraftlosigkeit.

dmhdf, Lizenziert unter CC BY-NC-SA 3.0

Advertisements

5 Antworten to “Kraftlosigkeit.”

  1. tinyentropy März 22, 2013 um 09:54 #

    Hallo David!

    Dein Gedicht gefällt mir ausgesprochen gut – ich finde es stark, um nicht zu sagen ‚kraftvoll‘ 😉 Auf jeden Fall sprachlich sehr gelungen und es spricht mir auch aus der Seele.

    Weiter so… Du bist sehr talentiert für Gedichte.

    Gruss!

    • marien86 März 22, 2013 um 14:12 #

      Hallo tinyentropy,

      danke für dein Lob. Du kennst es bestimmt auch: du sollst eine Hausarbeit in einem Kurs schreiben, der dich nur mittelmäßig interessiert. Du überlegst und überlegst, es will dir einfach kein Thema für die Hausarbeit einfallen. Die Uhr tickt, die Gedanken kreisen, es kommt aber nix bei rum.

      Ein Glück ist das Semester bald zu Ende!

      Das mit dem Talent ist immer so eine Ansichtssache. Ich finde meine Gedichte eher mittelmäßig. Die Reime versprühen nicht als zu viel sprachlichen Charme. Das alles wirkt doch ein wenig roh. Dass soll auch so sein. Schließlich will ich nicht Stunden für ein paar Zeilen verbrauchen müssen. Kunst muss auch mal unfertig sein dürfen! Dafür entsteht sie auch spontan, ohne einen ausgefeilten Plan dahinter.

      Im Blog gibt es weitere Gedichte, gerade am Anfang hab einige geschrieben.

      Gruß, David

      • tinyentropy März 22, 2013 um 14:35 #

        😉 besser als das meinige:

        http://tinyentropy.com/2012/03/08/im-bann-der-routine/

        spass beiseite; wir wollen uns keinen honig um die mäuler schmieren.

        aber ich finde es echt nicht so leicht eines zu schreiben.

      • marien86 März 22, 2013 um 15:53 #

        Siehste, und ich wäre schon im ersten Semester in den Naturwissenschaften gescheitert. Das Mathe-Zeug hätte mir das Hirn zerfressen, finde ich auch nicht leicht.

        Gruß, David

  2. tinyentropy März 22, 2013 um 09:55 #

    Reblogged this on Tinyentropy's Blog und kommentierte:
    Sehr gelungen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: