Kurzkommentar: die guten Gedanken des Herren Lobo.

25 Jan

Hallo alle Miteinander,

Sascha Lobo hat in seinem Debattenbeitag in der FAS eingestanden, dass er sich geirrt hat. Seine Utopie des Internets ist nicht eingetroffen: es ist kein perfektes Medium der Demokratie und der Selbstbefreiung. Der Spähskandal und der Kontrollwahn der Konzerne haben alles geändert, so Lobo. Ein guter Einstieg in die Debatte. Gleichzeitig ruft er zu einer Entwicklung eines neuen Internetoptimuses auf. Trotz erschwerten Bedingungen muss man die Idee der digitalen Vernetzung erhalten und erweitern.

In diesem Podcast vertritt Lobo eine interessante These: auch wenn wir von der Politik nicht viel zu erwarten haben, sie ist die einzige Instanz, die Regeln (nicht nur) für das Internet aufstellen kann. Firmen, Verwaltungen und Kriminelle werden nur die Plätze besetzen, welche die Politik frei lässt. Auch wenn Politiker viel falsch machen, sie sind wichtig in der Gesellschaft. Technikafine Menschen sollen sich Gedanken über ein besseres  Internet machen, der Rahmen dafür kommt von der Politik. In o. g. Podcast wird zu Anfang sehr hitzig gestritten. Herr Lobo zeigt dort nicht gerade die höflichste Diskussionskultur. Aber so ist das, wenn man eine Meinung mit Vehemenz vertritt.

Über Lobos Gedanken kann man ruhig mal nachdenken.

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