Archive | Dezember, 2016

Tweets der KW 39 – 52 (2016)

31 Dez

Hallo alle Miteinander,

hier meine Tweets aus den letzten Wochen @dmhadf:

#Kommunalpolitik: Radfahrer (in #Velten) fühlen sich weiter gefährdet http://www.moz.de/lokalredaktionen/oberhavel/hennigsdorf/hennigsdorf-artikel/dg/0/1/1522337/ War da die Kompetenz-Kompetenz am Werk?

#Medien: Forscher warnen vor „hochgradig spekulativer Technologie“ http://www.deutschlandfunk.de/letzter-ausweg-negative-emissionen-forscher-warnen-vor.676.de.html?dram:article_id=368619 Was tun mit dem #Klimawandel #CCS

#Begriff: Politischer Progressivismus bei WP https://de.wikipedia.org/wiki/Progressivismus#Politischer_Progressivismus politische Ideologie, die auch Bernie Sanders beeinflusst hat

#Organisation: Populist Party bei WP https://de.wikipedia.org/wiki/Populist_Party #Partei, die dem Politischem Progressivismus zuzuordnen ist #USA

#Kommunalpolitik:  Festpreis statt Höchstpreis in #Potsdam http://www.pnn.de/potsdam/1134648/ neue Vergabekriterien für Filetgrundstücke

#Medien: #Lenin –  Drama eines Diktators http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/725948 Unaufgeregtheit & „mal andere“ Erzählweise fehlen bei anderen Dokus

#Begriff: Behörde bei WP https://de.wikipedia.org/wiki/Behörde Organisationsform der #Bürokratie

#Organisation: Das LABO Berlin https://www.berlin.de/labo/ so vielfältig wie #Berlin! #Behörde

Alle Jahre wieder!

31 Dez

Hallo alle Miteinander,

nie hätte ich gedacht,  dass mir 2016 in so guter Erinnerung bleiben wird. Neuer Job, neue Leute, neue Erfahrungen. Ich muss nicht weg aus der Heimat, alles hat sich gefügt. Alle sind munter und gesund! Alles Bestens, kein Grund für schlechte Gedanken!

Ich frage mich gerade: was soll ich vom Leben erwarten?

Jahrelang war es mir nie so wichtig, was aus meinem Leben wird. Die Zukunft schien mir so ungewiss, dass ein Gedanke daran verschwendete Energie wäre. Nun bekomme ich die Lebensentwürfe der gleichaltrigen Kollegen vorgeführt. Vor kurzem wäre es mir wirklich egal gewesen wie Andere leben – leben und leben lassen. Doch nun schenke ich den Anderen Beachtung und frage mich dabei: wo stehe ich?

Ich fange an mich stärker zu hinterfragen. Aber würde ich wirklich Dinge anders machen? Habe ich etwas grundsätzlich an meiner Biografie zu kritisieren? Mit 30 sieht man sein Leben etwas anders als mit 25. Es ist Teil des Menschen Entscheidungen mit (zu) knappen Wissens- und Zeitressourcen  zu treffen. Das heißt doch aber auch das meine Erwartungen an die Zukunft auf jene knappen Wissens- und Zeitressourcen fußen.

Was will ich? Was soll ich wollen?

Es gibt gleichaltrige Kollegen, die dezidierte Vorstellungen haben,  wo sie in zwei Jahren stehen wollen. Sie verfügen über ein klares Rollenverständnis ihrer selbst. Ihre bereits gemachte (Arbeits)erfahrung macht sie zu (selbst)bewussten Menschen.

Mir scheint, mein Bewusstsein muss sich erst noch ausprägen. Erst jetzt drängt sich mir das „Erwachsene“ richtig auf.

Alle Jahre wieder darüber nachzudenken, wie man „ist“ und wo man „ist“ kann dabei helfen dieses Bewusstsein auszuprägen. Dazu gehört aber auch die Erkenntnis, dass ich nie der Typ sein werde, der vor Selbstbewusstsein strotzen wird. Mein Bewusstsein wird immer etwas zerbrechliches haben. Das Wissen um das Sein wird immer etwas vorläufiges haben. Alle Jahre wieder wird das Sein infrage stehen. Ich muss damit umgehen.

Zu einen gelungen Leben gehört das Materielle, das Soziale und das Philosophische. Alles kann infrage stehen, jederzeit. Alle Jahre wieder diese Tatsache anzudenken hilft mir etwas ruhiger zu schlafen. Auch die Selbst-bewusstesten kochen nur mit Wasser! Auch Ihnen passieren unvorhergesehene Dinge!

Einmal tief durchatmen und dann: weitermachen!

Auf ein Neues.