Archiv | Januar, 2012

Für was lernen wir?

28 Jan

Für was lernen wir?

Viele Jahre hart gelernt.
Immer stärker, weit entfernt.
Was hat man bekommen, was wurde einem genommen?
Was hat man mitbekommen, was ist gar sehr zerronnen?

Sollten wir nicht werden, Menschen blitzgescheid?
Was ist aus uns geworden: Menschen mittlerer Mittelmäßigkeit?
Können wir die Welt jetzt gerad begreifen?
Werden wir dieses Ziel in Zukunft noch erreichen?

Mittelmaß ist nichts mehr wert.
Nur wer über dem Durchschnitt steht, der wird geehrt!
Wer darunter fällt der wird gar sehr beschwert.
was wird hier gegeben, was wird hier verehrt?

Fachkräfte werden gesucht an diesem Orte.
Jugendlichen fehlen die Worte.
Sie haben es nicht gelernt.
Ein gut Teil wurde aus dem guten Leben entfernt.

Man soll Produktivität stets steigern.
Man soll  empor steigen auf Leitern.
Gute Bürger sollen wir sein.
Wir sollen der Kultur geben ein gutes Heim.

Haben wir gelernt dem Schein zu widerstehen?
Haben wir gelernt Politik zu verstehen?
Wissen wir unseren Konsum zu kritisieren?
Können wir Kultur noch konsumieren?

Viele Jahre hart gelernt.
Immer stärker, weit entfernt.
Was ist nützlich, was baut auf?
Was ist schädlich,was haut nur drauf?

dmhdf, Lizenziert unter CC BY-NC-SA 3.0

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Warum wir uns manchmal schämen sollten.

24 Jan

Hallo alle Miteinander,

Es war einmal ein SED-Funktionär irgendwo in Ostdeutschland. Er war überzeugter Kommunist und trat sein Leben lang für seine Überzeugung ein. Er war aber auch ein Mensch, der seine Augen offen hielt. Ein Mensch, der das Herz am rechten Fleck hatte, der seinen Verwandten in Westdeutschland schrieb, der ZDF und ARD schaute, obwohl er dass eigentlich nicht sollte.

Er war ein Arbeiter, ein Tüftler, ein Mensch der wusste, was harte körperliche Arbeit ist.

Es brauchte eine Weile, aber in einem längeren Prozess fiel ihm auf, dass etwas nicht stimmte. Das, was die Funktionäre in Potsdam und Berlin verkündeten, passte irgendwie nicht zu dem, was der Funktionär vor Ort, im Betrieb, im Konsum sah. Er diskutierte mit den Kollegen im Betrieb und kam zu dem Entschluss diese Diskussion gehört in die Partei. Denn schließlich will die Partei ja auf den Weg zum Sozialismus vorankommen. Das war die Aufgabe eines Parteifunktionärs.

Doch ihn beschlich das Gefühl, es würde Niemanden interessieren was er kritisieren wolle. Schlimmer, er ahnte sie würden die Überbringer der schlechten Nachricht, für deren Inhalt verantwortlich machen. Doch wovor sollte sich der Funktionär fürchten? Er will doch nur das Beste für alle.

Doch als seine Kritik vortrug stellte er schnell fest, einige wollten nur das Beste für sich selbst. Bald wurde klar, seine Ahnung, die er mit besten Gefühlen verdrängt hatte wurde Wirklichkeit.

Er war nicht mehr erwünscht. Seine Arbeit war nichts mehr wert, seine Worte verhallten, als ob er sie nie gesprochen hätte. Aus bester Absicht wurde bitterer Ernst, aus Fortschritt wurde Rückschritt, aus dem Besten für alle wurde das Mittelmaß für wenige.

Der Funktionär hatte die Welt aller ein bisschen besser machen wollen. Nun war seine Welt verdüstert von Ungewissheit, Entäuschung. Trauer und Wut legten sich über diese Welt.

Die Moral dieser Geschichte: wenn wir das nächste Mal irgendwo einen Rand hinterlassen, wenn wir leichtfertig mit dem Finger auf andere zeigen, wenn wir Forderungen aufstellen, sollten wir uns fragen, was sind wir bereit für eine bessere Welt wirklich zu riskieren?

Menschen haben für das Eintreten kleiner, realistischer, erreichbarer Ziele zu viel riskiert. In einigen Gebieten dieser Welt riskieren sie noch immer zu viel.

Ich habe den Eindruck, dass Wir uns ab und an schämen sollten. Weil wir viel fordern und wenig bzw. gar nicht bereit sind etwas dafür zu tun. Leute haben für weniger mehr riskiert und tragen bis heute dafür Konsequenzen. Diese Beobachtung sehe ich durchaus als Selbstkritik. Lieber Mittelmäßig agieren, als übermäßig schwadronieren. Scham über uns selbst und nicht Empörung über andere ist von Zeit zu Zeit angesagt!

warum Menschen einfach denken!

20 Jan

Hallo alle Miteinander,

Bezug nehmend auf diesen und diesen Blogartikel hab ich mir Gedanken gemacht, warum Menschen empfänglich sind für einfache Zusammenhänge. Zusammenhänge, die auf den ersten Blick schlüssig, bei näherer Betrachtung aber in sich zusammenfallen

Wahrscheinlich ist der Mensch noch ähnlich beeinflussbar wie zur Steinzeit. Mehr Wissen allein führt nicht zum kritischen Individuum. Es ist der Hang zur Bequemlichkeit, der Tür und Tor zur Beeinflussbarkeit gibt. Warum sich mit schwierigen wissenschaftlichen Studien auseinander setzen, wenn alles so einfach sein kann? Wir wollen natürlich schon wissen wie die Welt funktioniert. Aber wollen wir jeweils sechs Semester VWL, Politikwissenschaft, Biologie und Physik studieren, nur um zu wissen wie die Welt funktioniert? Die Arbeitsteilung in der modernen Gesellschaft hat eben dazu geführt, dass immer mehr Wissen angehäuft und wieder verworfen wurde.
Die Suche nach den Sinn des Lebens hat uns Religionen beschert, die lange lange Zeit unser Weltbild und unsere Gesellschaft geordnet hat. Für die Religionsführer war das ein gutes Geschäft

Weil die Kirchen als Ideologie-Geber in Folge der Arbeitsteilung und Säkularisierung  nicht mehr zeitgemäß sind, nehmen andere deren Platz ein. Sekten, Rassisten, Esoteriker. Dabei verdienen sie noch ein schönes Sümmchen. Anderes Gewand, gleiche Masche. Es gab und es wird sie immer geben, die tiefe Abneigungen gegen komplexe Erklärungsversuche.

Daran wird auch das Internet als Medium nicht ändern. Es stellt genug Material bereit, um auch einfache Sichtweisen zu bedienen, sie vermeidlich zu verifizieren. Je größer es wird, desto schwieriger, aber auch notwendiger wird es dagegen zu kommentieren.

Auch unsere Bild Zeitung ist Beleg, wie durch dicke Überschriften, schüren von Vorurteilen und das Aufstellen von unbewiesenen Behauptungen, einfache Sichtweisen bedient werden. Die Bild macht Meinung.

Auch wenn die Bild aktiv ist, muss sie dem Volk aufs „Maul schauen“ Das ist meiner Meinung sogar wichtiger, als die „Aktivität“ der Meinungsmache an sich. Nur wenn ich weiß, was die Leute denken, welche Vorurteile sie haben, was sie interessiert, kann ich sie beeinflussen.

Auch wenn die Bild gewisse Trends setzt, so schlummert bei den Leuten bereits ein Keim. Alles was die Bild dann tut, sie lenkt Nährlösung auf den Keim und lässt so Unkraut sprießen. Wo aber kein Keim vorhanden ist wird auch noch so viel Nährlösung nichts bringen. Die Bild kann Meinungen nur lenken, weil sie weiß, in welche Richtung diese überhaupt lenkbar sind.

Bild ist nur ein Brandbeschleuniger für ein kokelndes Lagerfeuer. Das Lagerfeuer wurde angezündet, als es wahrscheinlich noch keine Schrift gab. Es lodert ganz tief im Menschen selbst und wartet nur auf neue Nahrung.

Es ist diese Mischung aus Neugierde und Bequemlichkeit, die uns empfänglich macht für einfache „Wahrheiten“.  Wir brauchen einen Sündenbock. Wir wollen ein Thema schnell abhaken. Wir wollen keine Mühe investieren, um zu verstehen wie die Welt funktioniert, gerade in dieser komplexen Zeit.

Vielleicht steckt aber in uns bereits die Ahnung, dass wir eine Mitverantwortung und eine Mitschuld, an vielen Problemen dieser Welt tragen. Würden wir uns intensiver mit komplexen Dingen beschäftigen, würde aus dieser Ahnung schnell eine Gewissheit werden, die man nicht mehr ignorieren kann.

Es ist genau diese Mischung aus bequemer Neugierde und geahnter Mitverantwortung, die uns nach einfache Zusammenhängen fragen lassen. Es ist jenes Mittelmaß zwischen Ignoranz und Handlungswilligkeit, was uns zu einfachen Zusammenhängen führt.

Niemand ist völlig frei von dieser Suche nach einfachen „Wahrheiten“. Vielleicht hilft es, sich selbst ab und an zu hinterfragen. Die Einsicht, das die Welt komplexer ist als wir wahrhaben wollen, ist vielleicht der erste Weg, hin zu einer komplexeren Sichtweise der Welt.

Darf man mit dem politischen Feind reden?

13 Jan

Hallo alle Miteinander,

beim Surfen durchs Netz bin ich auf diesem Blogartikel gestoßen: Mein Gespräch mit Peter Altmaier. Stephan Urbach, Mitglied der Piratenpartei sprach mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Ein Brief an Herrn Altmaier dürfte vielleicht ein Grund für das Gespräch gewesen sein. Ein anderer dürfte gewesen sein, dass man tiefere Einblicke in die berliner Piratenpartei, in deren Themen erhalten möchte. Das ist meinerseits nur Spekulation. Auf jeden Fall wird deutlich, dass die Piraten wahrgenommen werden.

Urbach legt dar, dass seiner Meinung nach wir (die Netzaktivisten, die Bürgerschaft i. A. ?) versagt haben.  Man habe versagt, die Themen an die Öffentlichkeit zu bringen, man habe Höflichkeitsformen ggü. Politikern abgelegt und so die Diskussion so behindert. Man habe sich nicht auf die Welt der Politiker eingelassen, man habe gefordert, dass Politiker sich auf unsere Welt einlassen.

Man muss nicht dieser Meinung sein. Ich teile sie. In einigen Kommentaren zum Artikel wird Urbach vorgehalten, auf eine Strategie Altmmaiers, ihm „Zucker ums Maul zu schmieren“, hereingefallen zu sein. Können wir das als Außenstehende beurteilen, ich nicht! Ich kenne weder  Urbach noch Altmmaier noch den Gesprächsinhalt. Einige Kommentatoren erwecken den Eindruck, man dürfe mit CDU-Vertretern nicht reden.

Ich finde man muss mit Ihnen reden! Wer groß über Transparenz philosophiert, der muss sich auch dem politischen Konkurrenten stellen. Auch und gerade mit der Gefahr, durch diese Offenheit verwundbar zu werden. Wenn wir einen besseren Politikstil wollen, weg von Machiavelli , hin zu mehr Ehrlichkeit, gibt es keine Alternative. Es liegt sogar eine Chance offen zutage, wenn man verwundbar ist, man lässt Leute und Meinungen an sicher heran. Die würden unter einem Scutzpanzer gnadenlos abprallen.

Man kann die beiden großen Parteien als „böse“ bezeichnen, lässt man sich dann nicht auf deren Schwarz-Weiß Schemata ein? Dort die Bösen, hier die Guten, so hat Gesellschaft nie funktioniert. Sie wird so nie funktionieren. Alle demokratischen Parteien müssen, unabhängig von konkreter Zusammenarbeit, miteinander reden (können). Wer sich auf den Dialog nicht einlässt, aus Angst, der Konkurrent würde später das Gesagte gegen einen verwenden, hat das Prinzip nicht verstanden. Es ist doch gerade Sinn und Zweck, dass das Gesagte (in fairer Art und Weise) gegen einen verwendet wird. Es geht gar nicht um das „Ob“, es geht um das  „Wie“. Hier können und werden hoffentlich die Piraten neue Maßstäbe setzen.

Ich bleibe als kritischer Beobachter weiter gespannt.

Anmerkung: Im CRE188 Telecomix, war Urbach Gast zum Thema  Telecomix, eine Gruppe Freiwilliger, die man als Netzaktivisten bezeichnen kann.  Er vertritt dort auch eine sehr kritische Position, zur Offenheit der Hacker- und Nerdcommunity. In diesem Zusammenhang sicher erwähnenswert.

Amt, Person und Ansehen

5 Jan

Hallo alle Miteinander,

In diesem Blogbeitrag wird unterstellt, Bundespräsident Wulff würde seinem Amt schaden. Schadet er seinem Amt wirklich? Kann eine Person ein Amt beschädigen bzw. sogar zerstören?

Mich wundert immer, wenn Leute schreiben, Person x zerstört Ansehen des Amtes y. Nach Beamtenrecht [1] sind Amt und Person zwei verschiedene Dinge. Ein hohes politisches Amt hat zweifelsohne eine höhere Bedeutung als vom Beamtenrecht zugeschrieben. Immer ist eine Person  mit einem Amt verknüpft. Das Amt wiederum wird von rechtlichen- und gesellschaftlich/moralischen Bestimmungen definiert.

Was ist nun dieses Ansehen? Wenn wir hier Ansehen als Glaubwürdigkeit definieren, kann klar definiert werden was glaubwürdige Amtsführung ausmacht? Berlusconi ist aus dem Amt geflogen weil seine Existenz die Zinsen hoch getrieben hat. Das hat zwar wieder indirekt was mit Glaubwürdigkeit zu tun, aber auf direktem Wege ist er deswegen nicht  rausgeflogen.

Weil sich Mentalitäten, Strukturen und Meinungen ändern, ändern sich auch Amtsführungen. Wenn die Trennung zwischen Amt und Person einen Vorteil hat, dann den: jede neue Person füllt das Amt neu aus. Das (hohe politische Amt) ist überparteilich. Die Trennung zwischen Amt und Person hilft, das Amt „rein“ zu halten. Jede neue Person, die ein Amt bekleidet bekommt die Chance durch seine Amtsführung zu zeigen, wie nah sie sie an das juristische/gesellschaftliche Ideal der Amtsführung herankommt. Das Ansehen der Person wiederum bemisst sich anhand ihrer Amtsführung.

Eine Person kann das Ansehen des Amtes gar nicht zerstören, das Ansehen des Amtes zerstört die Person. Sie ist eben mit den Anforderungen nicht klargekommen.

Es müsste also korrekt heißen: das Ansehen von Person x wurde durch schlechte Führung des Amtes y zerstört.

Wulff beschädigt sich nur selbst, er kann nur sich selbst beschädigen.

Es müsste also korrekt heißen: das Ansehen von Person x wurde durch schlechte Führung des Amtes y zerstört.

[1] Ich konnte auf die schnelle kein Link finden, der diese Tatsache untermauert. Es erscheint mir aber logisch, dass die Trennung von Amt und Person gewollt und juristisch kodifiziert ist. Ihr seid gerne eingeladen, mir das Gegenteil zu beweisen.

Das Problem der VWL.

2 Jan

Hallo alle Miteinander,

ich habe die Überschrift wohl etwas großspurig gewählt. Ich habe zu wenig Volkswirtschaftslehre studiert um detailliert welche die Schwächen der Wissenschaft darlegen zu können. Jedoch Ich habe  zu viel VWL studiert als dass ich Probleme übersehen könnte.

Es fängt ganz banal und oberflächlich an. Man sitzt morgens im Hörsaal, ein älterer Herr beginnt die Vorlesung. Er skizziert Gleichungen auf Folien, er wirbelt kräftig auf dem OH-Projektor rum. Der Prof. nimmt das Wort Vorlesung sehr ernst. Seine Folien sowie die ganze Veranstaltung basieren auf sein Lehrbuch, von dem Mitarbeiter unter vorgehaltener Hand behaupten, es gäbe bessere, als das vom Chef. Scheinbar beiläufig erwähnt der Prof. regelmäßig sein Lehrbuch. Dies ist eigentlich unnötig, da die Vorlesung schon das Buch ist. Steigert das den Buchverkauf?

Gut, das wird in anderen Wissenschaften, bei anderen Profs. ähnlich sein. Was ist mit dem Inhalt der Wissenschaft? Man kann argumentieren, die klassischen Modelle der VWL seien notwendig um die Basis der Wissenschaft zu verstehen. Was aber, wenn schon die Modelle von falschen Annahmen ausgehen? Gibt es den Homo oeconomicus wirklich? Sind die Präferenzen wirklich fest definiert, können wir alle Infos über einen Markt sammeln und auswerten? Wollen wir überhaupt ständig rational wirtschaften. Wissen wir überhaupt was wir wollen?

An der Basis der Wissenschaft fangen die Probleme an. Sie ziehen sich weiter bis in aktuelle Diskussionen. Ich will mir kein Urteil anmaßen, wer oder was schuld ist, wie man die Schwächen beheben kann. Die Politische Theorie lässt meiner Meinung nach eine breitere Basis zu. Dort gibt es nicht den einen Menschen mit spezifischen Eigenschaften. Es gibt verschiedene Menschenbilder, die Phänomene unterschiedlich gut erklären können.

Vielleicht gibt es eine volkswirtschaftlich differenziertere Theorie-lehre. Bis jetzt hab ich von ihr nicht gehört. Dabei finde ich VWL gerade heute wichtig. Sie versucht eben nicht den Profit einzelner Akteure zu maximieren, wie die BWL. Sie zielt auf ein Gleichgewicht zwischen Produzenten und Konsumenten. Beide Akteure sollen durch „Wirtschaften“ so motiviert werden, dass auf dem Markt in einen Austauschprozess treten können. Auch scheint mir die Frage wichtig, was aus ökonomischer Sicht Gleichheit/Gerechtigkeit bedeutet?

Es gibt keine unsichtbare Hand, die Oligopole zu Polypole werden lässt? Die Gewinne vieler Unternehmen sind auf einem Niveau, dass man kritisch hinterfragen kann.

Einst war Ökonomie teil der Philosophie. Es wäre nicht schlecht, wenn sie von der Natur (Statik) zum Menschen (Dynamik) zurückkehren würde. Der Mensch wirtschaftet eben nicht so wie ein Roboter, der sein Programm abspult. Ein komplexes Wesen braucht eine komplexe Wirtschaft.

Spiegel-Online Artikel: Versagen der Uni-Ökonomen. Warum bringt uns keiner Krise bei?